Wer bei Riccardo Ballerini isst, versteht schnell: Hier kocht kein Koch. Hier kocht ein Sizilianer.
1969 auf der Insel geboren, kam Riccardo vor zehn Jahren nach Wien — mit einer Tasche voller Rezepte, Erinnerungen und dem festen Willen, die Küche seiner Heimat nicht zu interpretieren, sondern einfach zu kochen. In der Hernalser Hauptstraße 33 ist daraus die Cucina Ballerini geworden. Ein kleines Lokal, persönlich geführt, mit der Wärme eines Gastgebers, der weiß, dass gutes Essen Zeit braucht.
Sizilien auf dem Teller
Was auf den Tisch kommt, folgt keinem Trend. Die Pasta kommt direkt aus Sizilien. Der Fisch — Thunfisch, Schwertfisch, Tintenfisch — so frisch, wie es auf der Insel selbstverständlich ist. Die Linguine al Nero di Seppia, tiefschwarz und intensiv. Das Tuna Tartare mit Avocado, präzise und ohne Schnörkel. Der gegrillte Thunfisch, 250 Gramm, knapp zubereitet. Und zum Abschluss die hausgemachten Cannoli — weil es ohne sie kein richtiges Ende gibt.
Sizilianische Weine, persönlich ausgewählt
Dazu sizilianische Weine, die Riccardo persönlich auswählt. Nero d’Avola, Grillo, Catarratto — Sorten, die man in Wien selten so konsequent auf der Karte findet.
Riccardo kocht selbst, kennt seine Gäste und erklärt seine Gerichte mit einer Begeisterung, die man nicht spielen kann. Cucina Ballerini ist der Beweis, dass die überzeugendste Küche keine Konzepte braucht — nur jemanden, der weiß, woher er kommt.









