In der Zollergasse, wenige Schritte von der Mariahilfer Straße entfernt, wird Pizza nicht als klassisches Restaurantgericht verstanden, sondern als Handwerk am Tresen. Bros. Pizza arbeitet sichtbar, direkt und mit klarer Konzentration auf den Teig.
Der Teig als Ausgangspunkt
Im Mittelpunkt steht ein eigener Sauerteig, der Textur und Geschmack prägt. Er entwickelt Struktur und Elastizität und bestimmt den Charakter jeder Pizza. Zutaten kommen aus Italien, wenn es sinnvoll ist — ebenso aber aus Österreich. Mehl aus heimischer Produktion, Beinschinken statt Prosciutto, saisonale Beläge. Die Auswahl folgt der Qualität des Produkts, nicht dem Trend.
Sichtbares Handwerk
Gebacken wird hauchdünn, frisch und in kurzer Folge. Jede Pizza entsteht im Moment. Der Ablauf ist offen einsehbar — vom Belegen bis zum Einschießen in den Ofen. Der Duft von gebackenem Teig und geschmolzenem Käse bestimmt den Raum.
Pizzeria und Stehbeisl zugleich
Der Gastraum ist reduziert gehalten. Wenige Sitz- und Stehplätze, einfache Holztische, Musik aus der Marshall-Anlage. Gäste stehen am Tresen, lehnen sich an die Wand oder nehmen ihre Pizza mit. Das Lokal funktioniert als Pizzeria und Stehbeisl zugleich.
Zur Pizza passt eine kuratierte Bierauswahl mit wechselnden Sorten sowie hausgemachte Limonaden und Eistees. Zwischen Einkaufsstraße und Seitengasse entsteht hier ein konzentrierter Raum für Pizza, die vom Teig her gedacht ist.




